Share Love & Faithfulness. This is my Funeral speech for my Father who died last November due to his cancer.

Das ist meine Trauerrede für meinen Vater, der letzten November an Krebs verstarb.

It took me long time to publish it. But now I translated it, so everyone can read it, aspecially those who could not participate the funeral. The translation is below the original text and the picture.

Es hat für mich lange gebraucht es zu veröffentlichen. Jetzt habe ich es übersetzt, dass es jeder lesen kann, vorallem diejenigen, die nicht an der Beerdigung dabei sein konnten.

Written and announced by Cynthia Lane Feiler

Als mir klar wurde, dass ich an seiner Beerdigung einige Wort loswerden werde, dachte ich an ihn, wie er damals hier stand und dasselbe für seinen Vater, meinen Opa, getan hat. Ich hätte ihn gerne gefragt wie man sowas macht und was für Gedanken er dabei hatte…

Ich möchte mich zuerst bedanken. Bei allen, die uns beistehen.. es gibt die Kraft, die man sich für so eine Zeit wünscht… und wir spüren es… dass Gebete einen tragen und ich bin so dankbar.. zu spüren, dass man Freunde und Familie hat, die einem wirklich helfen und helfen wollen..

Danke.

Es füllt ein Stück weit dieses Loch in meinem Herzen…

Ich habe besonders in den letzten Tagen.. vieles in meinem Kopf gehabt, was mich beschäftigt und was ich hier loswerden will.. und ich hoffe, dass jeder von euch was von alldem was mitnehmen kann…

Ich weiß inzwischen, dass er so viel Liebe für uns als Familie hatte… ich war mir in der letzten Zeit ehrlich gesagt nicht sicher, denn er hat diese Liebe zuschütten lassen…Ich hab es zu oft erlebt dass er es nicht schaffte seine Worte in die Tat umzusetzen. Nirgendwo hab ich diesen Kampf um Liebe so sehr gespürt wie daheim. Ich wünsche jedem genug Mut und Reflexion, um sich selbst auf einem gesunden Weg zu sehen.. aber ich befürchte, man versteht das am Besten wenn man schmerzhafte Erfahrungen selbst durchmacht.

Ich teile die Gedanken von Mariah… und im Nachhinein denkt man sich oft, wieso hat man sich sooft aufhalten lassen, das zu tun was einen mehr zusammen gehalten hätte… wieso hat man sich nicht mehr Liebe gezeigt… Da kommen die ganzen Vorwürfe… Aber eine Erkenntnis habe ich darüber als jemand, der zurückgelassen wurde…

Es bringt nichts, Selbstvorwürfen so viel Macht in seinen Gedanken zu geben… Wir sind nicht perfekt. Wir können nicht alles ideal hinterlassen, auch wenn wir wissen, was besser und was gut ist. Es geht darum zu verzeihen, loszulassen und dankbar zu sein. (Doch wenn wir die Chance haben bei jemanden etwas in Ordnung zu richten für Frieden, dann gibt es keine bessere Zeit wie jetzt. Meine Chance ist vorbei.)

Sehen was da war und ist .. und sich daran freuen. Dabei muss ich an Philipper 4, 4 denken … ein Spruch der mich begleitet und lustigerweise sein Denkspruch ist.. „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich euch.. Freuet euch!“

Egal welche Zeit im Leben ist.. es gibt nie eine Zeit, in der man für nichts dankbar sein könnte. Es ist was, was mein Papa in letzter Zeit auch erfahren durfte… und er erkannte noch viel mehr… er erkannte dass es auf Liebe ankommt. Es ist das was wir hier zurücklassen sollten…

Es ist das, was Gott uns als Aufgabe gegeben hat.. Die Welt mit Spuren von Liebe und Dankbarkeit zu hinterlassen.. das bringt einem Frieden… und letztendlich brachte uns das auch Frieden, dass er so gehen konnte.

„Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.“ (Philipper 1, 21)

Ich will mich für ihn freuen können… so wie er in seinen letzten Tagen sagte, dass man sich im Himmel wieder sieht. So wie ich ihm in seinen letzten Stunden noch gesagt habe, dass er bald mehr über dieses Leben weiß wie wir…

Und es ist schön, in dem Frieden, den Gott ausschütten kann, Hoffnung und Trost zu haben.

Ich weiß was ich mir vornehmen will für mein kurzes Leben… Liebe und Dankbarkeit.

Das war mir wichtig mit euch zu teilen…

Zum Schluss möchte ich etwas mit euch teilen.. etwas, dass er geschrieben hat, kurz bevor er seinen Krebs rausoperiert bekommen hat…

„Ich frage mich, ob es die Liebe Christi ist, die mein Leben bestimmt, noch konkreter: Ob ich Jesus liebe. Als junger Mann hätte ich diese Frage unüberlegt mit einem klaren Ja beantwortet.

Nun als erwachsener Mann fällt mir diese Antwort gar nicht so leicht. Liebe ich Jesus?

Im Nachdenken wird mir klar, die Liebesbeziehung zu Jesus, die ich einst hatte, zumindest glaubte ich das, habe ich nicht gepflegt. Sein Gehorsam bzw. Ihm gehorsam zu sein hat mir wohl auch nicht mehr sonderlich viel bedeutet. Ich meine damit das aufrichtige Fragen nach seinem Willen.

Jetzt lebensbedrohlich erkrankt, werden mir auf einmal wieder ganz andere Werte bedeutsam. Ja und sicherlich bedeutet es mir wieder etwas in seinem Willen zu stehen. Allerdings muss ich schon sagen, dass mir sein Wille nicht unbedingt immer klar ist.

Hier kommt die Liebe Jesu ins Spiel. Heißt wohl Jesu anzunehmen, ist wohl sein größter Wille. Die Welt und die Dinge um mich herum in der Liebe Jesu zu betrachten und zu begegnen:

Meine liebe Frau , meine drei Kinder, meine Kollegen, meinen Nächsten, …

Sie in der Perspektive Jesu anzunehmen und zu begegnen. Das ist der Wille Gottes.

Ich will mich auf dem Weg machen, ich will die Liebe Jesu wieder neu für mich und meinen Nächsten annehmen.“

Vielen Dank.

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When I knew that I want to say some words at his funeral, I had to think about him, how he was standing once in this place, while he did the same thing for his father, my grandfather. I wished I could have asked him how to do that and what thoughts he had…

First I want to thank you. Everyone, who is standing with us… It gives the strength, which you need for this time… and we feel it.. that Prayers are carrying us through and I‘m grateful, to feel that there are friends and family, who do help and want to help..

Thank you.

It fills this hole in my heart a little bit…

In had in the past days many things about to think, things that concerned me and what I want to share here.. and I hope that everyone of you can take something by heart…

I know now that he had much love for us as a family… Honestly, I wasn‘t aware of that the past time.. His love was burdened by other things… I experienced it too often that he wasn‘t able to handle after his good words, which he said. I felt this battle of love nowhereelse more than at home.

I wish everyone enough courage and reflection, to see yourself on a true and healthy way.. but I fear that you only understand best when you experienced painful things on your own.

I ship the thoughts of my sister… And no when I look at the past, I‘m asking myself why did I let myself stay so much to do things which would have bring us more together… why didn‘t we share more love… many criticisms are getting in mind..

but one realisation I have as somebody who has been left…

It‘s no use to give self-reprovals so much power in your thoughts.. We are not perfect. We can‘t leave evrything ideal behind, altough we know what is best and what is good. It‘s about forgiveness, letting go and being thankful.

(But if we have the chance to get things right for peace with somebody, then there is no better time than now. My chance is over.)

We have to see what we had and what we have.. and be happy about it. It reminds me on the Bibelverse in Philippians 4,4. A verse which accompanied me and which is his confirmation motto.. „Rejoice in the Lord alway: and again I say, Rejoice!“

No matter what time we have in life.. there will never be a time where we can‘t be grateful for something. It is something what he also realized in his last months.. He realized even more.. what matters is love. This is what we should leave in this world…

It‘s what God gave us as an assignment.. To leave this world behind with footprints of love and faithfulness… nd this gives peace.. and at the end of the day it gave us peace, that he could leave like that.

„For to me, to live is Christ, and to die is gain.“ (Philippians 1, 21)

I want to feel happy for him… Just like he said in his last days that we will meet us in Heaven again. Just like I said to him in his last hours that soon he will know more about this life than we…

And it is good to find hope and comfort in the peace that God can outpour to us.

I know what I want to do in my short life… love and faithfulness. This was important to me to share with you…

Eventually I want to share a last thing with you.. something he wrote, before he got operated off his cancer…

„I‘m asking myself, if it‘s the love of Christ, which is providing over my life, precisely: If I love Jesus? As a young man, I would have answered rash with a clear Yes.

Now as an adultly man, it‘s not easy for me to answer… Do I love Jesus?

While thinking, I become clear that my love relationship to Jesus, which I had once, at least I thought like that, was not well treated. His obedience, being obedient to him was nothing worth to me anymore. I mean the sincere questionning about his will.

Now life-thratening sick, completely different values are getting significant to me. Yes and it means something to me again to stand in his will. But I have to say that his will isn‘t always obvious to me. This is where the love of Christ comes to term with.. To accept Jesus, might be his biggest will for us. To see and meet the world and the things around me in his love:

My lovely wife, my three Kids, my Colleagues, my Neighbour, …

To honour and to encounter them in the perspective of Jesus. That‘s the will of God.

I want to start out, I want to honour the love of Jesus new, for me and my neighbour.“

Thank You.

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