Inzwischen lebe ich insgesamt schon mehr als drei Monate in Douala-Bonaberi.. und erst heute kam mir der Gedanke, dass es gar nicht so einfach ist, sich vorzustellen wie das hier alles so aussieht…

Ich versuch es mal in Worte zu fassen…

Ich lebe in dem großen Stadtteil Bonaberi, gefüllt mit Bevölkerung, und ich muss sagen, für mich fühlt es sich so an als wäre Bonaberi eine ganz eigene Ortschaft apart von Douala. Das liegt vielleicht auch daran, dass Bonaberi vom restlichen Douala durch eine Brücke getrennt ist. Bonaberi selbst ist durchzogen von zwei großen Hauptstraßen (ancienne und nouvelle route genannt), die nach wenigen Kilometern zusammenführt und man dann die Brücke entert zum Stadtzentrum. Fährt man in die andere Richtung also aus der Stadt durch Bonaberi raus, führt eine große Straße, die unerkennbar dann Highway genannt wird in die nächsten großen Städte, imsbesondere in den Süd-Westen, eine anglophone Region von zwei.

Verkehrstechnisch haben wir also eigentlich jeden Tag zur Rushhour Stau, mal mehr mal weniger… Es gibt eben nur diese Hauptstraße von unsrer Seite zumindest nach Douala rein und raus… alle anderen „Straßen“ sind meistens unbebaut und in Wohngebieten. Glücklicher und Unglücklicherweise gibt es schon Baustellen, die die Stauprobleme in ferner Zukunft lösen könnten, jetzt aber erhöhen sie es mehr… Wenn ich Pech habe brauche ich 2 Stunden in die Stadt rein, obwohl man normalerweise ca. eine halbe Stunde bräuchte und bei sehr fließendem Verkehr nur eine Viertel Stunde (hab ich nur Sonntags und nach Weihnachten erlebt).

Das Stadtleben von Douala, so empfinde ich es, spielt sich aber auf der anderen Seite der Brücke ab.

In Bonaberi gibt es „das Übliche“… nach kamerunischen Verhältnissen.

Es gibt keine „Plätze“. Das Leben spielt sich an den Straßen ab. Rechts und links ist alles was man so von einer Stadt hier findet: Ein Gebäude nach dem anderen, Bars, Schneiderinnen, kleine Supermärkte, Einzehandelkaufläden, Kleiderläden, .. hin und wieder eine Schule oder ein Firmengebäude (besonders die Handy Netzwerk Firmen…wie man sauch nennt, sind hier präsent) und ansonsten sind die Straßenränder an bestimmten Ecken gefüllt mit Ständen, die das „Übliche“ verkaufen: Meist selbstgemachte kamerunische Süßgkeiten, ansonten andere Süßigkeiten wie Lollis und BonBons, kleine Snacks, wahlweise Gemüse und Obst, Getränke… Manche Leute breiten ihre Gegenstände auf dem Boden aus, um sie zu verkaufen z.B. (meisten Secondhand) Schuhe und Kleidung.

Andere sitzen an einem Grill und verkaufen gegrillte Maiskolben… und wenn es dunkel wird, kommen oft Frauen mit ihrem Grill und Geschirr ..und dann grillen und verkaufen sie frischen Fisch.

Da wo das Leben sich abspielt ist es logischerweise immer laut. Einmal wegen den ganzen hupenden, ratternden Motorrädern und Taxis und Autos, die die Straßen füllen und ohne Verkehrsregeln kreuz und quer durch die Straßen fahren, immer den eigenen besten Weg sich suchen… aber der Lärm , muss man schon so sagen, kommt auch von vielen Bars die sich, vorallem wenn es Abend wird, gegenseitig mit lauter Musik in oft kratziger Qualität (je lauter desto kratziger) beschallen.

Es laufen immer Leute rum, die etwas verkaufen und das auf dem Kopf tragen… z.B. eine Palette auf denen Sonnenbrillen sind, einen Eimer mit Getränken, eine Schüssel mit Essen (Obst oder kamerunisches Gebäck), elektronischen Geräten, Matratzen (Ja Matratzen!), … andere tragen ihre Sachen in Rucksäcken und halten in den Händen was sie verkaufen. Wenn dann Stau ist, findet man immer laufende Verkäufer inmitten der Straßen. Was an Straßenrändern auch viel zu finden ist, ist Müll. Und man muss dazu sagen, ich sehe sehr wenig grün, wenn ich in der Stadt unterwegs bin. Verlässt man die Haupstraßen, landet man ganz schnell in Wohnvierteln mit unbebauten Straßen… heißt: viel Staub und ein auf und ab im Auto oder Bike ( = Motorräder) , weil die Straßen (besonders nach Regen) alles andere als eben sind. Aber auch da sind die Straßenränder mit Ständen gefüllt. Die Grundstücke und Häuser sind immer eng aneinander gebaut. Mauern sind da, um Grundstücke abzugrenzen, Häuser die das nicht haben, haben zumindest irgendeine Art Vorplatz vor ihrem Haus, wo auch das Leben sich abspielt…

Wenn ich in der Stadt bin, dann gibt es einen großen Bereich den man das Zentrum Doualas nennen könnte. In diesem Zentrum sind bestimmte Viertel (z.B. Akwa, Deido, Bepanda, Bonanjo, Bonapriso, .. und andere deren Namen ich mir nie merken kann) .. von der Beschreibung des Straßenlebens kann man auch hier sprechen, nur gibt es nicht nur „das Übliche“ an den Straßenrändern, wo das Stadtleben sich abspielt.. Es gibt größere Gebäude, es gibt eigentlich was man so hat in einer großen Stadt! Von Reisebüro bis Schreibwarenladen… Von Restaurant bis zum Bäcker ( = Boulangerie, mehr ein Supermarkt mit einer Bäckerei inbegriffen), von Kleidungsladen bis Kleidungsladen, von einem Möbelladen bis zur Bank, Von Schule bis Krankenhaus , von reichen Mneschen in fetten Autos allein zu Bettlern, von Reichenvierteln zu ärmeren Viertel, von voll bis leer, alles eben.. und natürlich alle möglichen Menschen aber! Hauptsächlich Afrikanische, weißhäutige Menschen sind selten… und das „Übliche“ mit den kleinen Verkaufsständen gibt’s immernoch.

Ein touristischer Ort ist Douala nicht, es ist eben die größte Stadt Kameruns!


Now it‘s already more than 3 months ago that I live in Douala-Bonaberi and I thaught today about the first time that it can‘t be easy to imagine how it looks like…

I try to describe that…

I live in the Quarter Bonaberi, full of population and I feel like Bonaberi is a single town apart from Douala. But that could be because of the bridge which is in between.

Bonaberi itself includes two main roads (ancienne and nouvelle route) which come together after a few kilometers, then you enter the bridge to the city center. If you drive the other direction, out of Bonaberi it‘s, after ancienne and nouvelle route, only this one main road which is called, out of the town, the highway (although there is no difference except no town around) and leads to the other cities and aspecially to the South West which is one of the two anglophone regions.

Because of the traffic and only one road there is a lot of traffic jam during rushhours.

From Bonaberis site, there is only that way from and to Douala.. all the other roads are mostly not built and in living areas. But fortunately and unfortunately there are road works to solve the traffic problem but right now they are increasing because of that…

If I have bad luck it can take me two hours to the city altough it actually takes a half an hour or only 15 minutes when the traffic is fluid ( I experienced that only on sundays and after Christmas).

The city life is actually in Douala, the other side of the bridge.

In Bonaberi you get the „usual“ things … in their cameroonian way.

There are no „places“. Life is at the streets. Left an dright you find, what you find in a town: building after building, bars, taillors, little supermarkets, bakerys, retail shops, .. here and there a school or any company building (aspecially network companys are present) and elsewhere are the streetside filles with little stalls which sell the „usual“ things: Most selfmade snacks or sweets like lollipops and bonbon, gums, fruits and vegetables and drinks, … Other people just put their items (like second hand shoes ad dresses) on the ground to present and sell them.

Others sit in front of a barbecue and sell broiled corncob when it gets dark some

and women are coming with their barbecue and dishes and barbecue and sell fresh fish.

It‘s always loud when people are around… because of the rattling and hooting motorcycles and taxis and cars which fill the street and driving with actually no rules crisscross and self-serving. But the noise.. I can say noise.. is coming from bars aspecially in the evenings.. loud music with mostly scratchy quality.

There are always people walking around who vend anything und and carry it on their heads… for example a pallet with sunglasses, a bucket with cool drinks, a bowl of food (fruits or cameroonian pastries, electrocnical devices, mattresses (Yes mattreses on their heads!) others carry it in bacpacks and hold it in their hands what they sell. When there is a lot of traffic jam you always find walking salesmen.

When I‘m in the city then there is an area which you can call the center of Douala, including specific quarters (like Akwa, Deido, Bepanda, Bonanjo, Bonapriso, .. and others, I forgot all the names). The description from the life at the streetside is the same in town. You find everything what you find in a city! From travel agency to a stationery, from a restaurant to a bakery (they are more supermarkets inclunding bakerys), from furnitures to a bank, from school to a hospital, from rich people sitting lonely in a huge car to beggars, rich quarters to poorer quarters, full to empty, .. everything and of course all kinds of people but! mainly africain.. whiteskinned people are rare.

Douala is not a touristic place but its the biggest city of Cameroon!

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